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Hessenaue ist der
jüngste Ortsteil der Gemeinde. Das Dorf ist eine
Neugründung aus der Zeit des Nationalsozialismus.
1937 wurde das Dorf, dass zu den Erbhöfe-Dörfern
zählt aus Gemarkungen der Dörfer Geinsheim, Trebur
und Teilen der selbständigen Gemarkung Kornsand
gegründet. Hessenaue wurde bis 1951 von Geinsheim
aus verwaltet. Der Ort war von diesem Jahr bis zur
Gebietsreform eine selbstständige Gemeinde.
Ein Teil der Gemarkung wurde im zweiten Weltkrieg
als Militärflugplatz genutzt. Wenn man sich heute
das Luftbild von Hessenaue anschaut, kann man noch
annähernd erkennen das die Nationalsozialisten
damals das Dorf in Form der Hakendreurune anlegten.
Der Ort, dessen landwirtschaftliche Ausprägung immer
noch deutlich durch den hohen Anteil an Bauernhöfen
zu erkennen ist, zählt heute ca. 400 Einwohner.
Naturbildungshof Ludwigsaue
Die Ludwigsaue steht als "einsames" Gehöft, noch
hinter dem Winterdamm in ca. 2 km Entfernung zum
Treburer Ortsteil Hessenaue. Das Hofgut "Ludwigsaue"
ist eines der Zentren für Natur- und Umweltbildung
des
Nabu. Wie es im Jahr 2002 erarbeiteten
Nutzungskonzept heißt, soll das idyllisch gelegene
Gut das aus dem 18. Jahrhundert stammt, abseits von
Lärm und Besucherströmen ein unmittelbares
Naturerleben und eine stille Natur Erfahrungen
ermöglichen.
Für Groß und Klein gibt es am Hofgut viel zu
entdecken. Ein wunderschöner Baumgarten und
Streuobstwiesen fügen sich in eine sanfte
Rheinuferlandschaft. Unter anderem wird das Hofgut
auch für Seminare und Arbeit in Kleingruppen
genutzt. Geplant sind aber auch Führungen,
Exkursionen, Vorträge, Kurse und Bildungsurlaube.
Auf der Ludwigsaue findet man auch einen
Naturkindergarten, der 2004 gegründet wurde. Hier
verbringen die Kinder die zwischen 3 und 6 Jahren
sind, ihre Vormittage ausschließlich im Freien und
lernen so die Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen
und zu achten. Als Treffpunkt für die Kinder oder
bei schlechten Wetter dient ein Bauwagen als
Schutzraum. |


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